Unsere Betriebsweise

Unsere Betriebsweise, so imkern wir…

Wir wollen einfach und naturnah Imkern, das war uns vom Anfang an klar. Aber die Imkerei soll auch Spaß machen. Wir halten unsere Bienen Magazinbeuten aus Holz auf Zander Normalmaß. Die einzelnen Zargen sind von uns selbst gefertigt und fassen 10 bzw. 12 Rähmchen. Durch den ausreichenden Platz in der Zarge, ist der Schwarmtrieb relativ gering. Wir arbeiten an unseren Ständen so, dass die untere Zarge eine reine Brutzarge ist, in der die Königin mit ihren Bienen wohnt und für Nachwuchs sorgt. Die zweite Zarge ist für „uns“ – dort sollen die Bienen ihren überschüssigen Honig einlagern, den wir ernten können. Wir haben starke Völker und können daher fast immer zwei Mal im Jahr Honigernten. Die sogenannte Früh- und Spättracht. Im Frühsommer sind die Völker am stärksten, was man auch am Honigertrag merkt. Eine Zarge kann dann Problemlos 25 – 30 kg wiegen. Wir arbeiten aktuell pro Volk mit einem Brut- und Honigraum. Für die Wintereinfütterung wird der leere Honigraum verwendet und für den Winter setzen wir diesen ab. Vom „Herunterdrücken“ der Bienen nach der letzten Honigrente in den Brutraum halten wir nichts, da dies nicht naturnah und artgerecht ist.

Wir arbeiten aktuell mit Carnica- und Landrassenbiene. Zwei reinrassige Carnicaköniginnen konnten wir 2020 erwerben, die gerade ihren Ableger auf Volkstärke für das kommende Jahr bringt. Auch konnte wir in diesem Jahr die ersten Zuchterfolge verzeichnen, zwei Königinnen in unseren Wirtschaftsvölkern sind eigene Nachzüchtungen und wurden Standbegattet.

Die Varromilbe bekämpfen wir erfolgreiche mit Thymol.Im Winter erhalten unsere Bienen noch eine Behandlung mit Oxalsäure. Dies ist in der Regel ausreichend. Wir hatten bislang noch keinen übermäßigen Befall mit der Milbe zu verzeichnen.

Unsere Bienen sind gesund, die Varroa spielt keine große Rolle, der Honigertrag war in dieser Saison sehr zufriedenstellend.

Auch Völkerverluste über den Winter sind Seltenheitsfälle. Eine Ausnahme stellte der Winter 2019/20 dar, als wir durch Frevel an unserem Bienenstand, 3 Völker verloren hatten.  

Wir sind gespannt, wie viele Bienenvölker, wir in diesem Jahr durch den Winter bekommen, hoffentlich alle.