Unsere Betriebsweise

Unsere Betriebsweise, so imkern wir…

Wir wollen einfach und naturnah Imkern, das war uns vom Anfang an klar. Aber die Imkerei soll auch Spaß machen. Wir halten unsere Bienen Magazinbeuten aus Holz auf Zander Normalmaß. Die einzelnen Zargen sind von uns selbst gefertigt und fassen 10 bzw. 12 Rähmchen. Durch den ausreichenden Platz in der Zarge, ist der Schwarmtrieb relativ gering. Wir arbeiten an unseren Ständen so, dass die unteren beiden Zarge reine Brutzarge sind, in der die Königin mit ihren Bienen wohnt und für Nachwuchs sorgt.

Die dritte Zarge ist für „uns“ – dort sollen die Bienen ihren überschüssigen Honig einlagern, den wir ernten können. Wir haben starke Völker und können daher fast immer zwei Mal im Jahr Honigernten. Die sogenannte Früh- und Spättracht. Im Frühsommer sind die Völker am stärksten, was man auch am Honigertrag merkt. Eine Zarge kann dann Problemlos 25 – 30 kg wiegen.

Wir arbeiten aktuell pro Volk mit zwei Brut- und einem Honigraum. Für die Wintereinfütterung wird der leere Honigraum verwendet und für den Winter setzen wir diesen ab. Vom „Herunterdrücken“ der Bienen nach der letzten Honigrente in den Brutraum halten wir nichts, da dies nicht naturnah und artgerecht ist.

Wir arbeiten aktuell mit Carnica- und Landrassenbiene. 2020 erwarben wir zwei reinrassige Carnicaköniginnen, aus denen wir 2021 erfolgreich eigene Nachzüchtungen erhielten. Unsere Bienenköniginnen lassen wir Standbegatten, d.h. die Bienenköniging begibt sich auf ihren Jungfernflug und sucht sich selbst Partner für die Begattung aus. Leider kann durch diese Art der Begattung eine reinrassige Carnica nicht erzielt werden.

Die Varromilbe bekämpfen wir erfolgreiche mit Thymol.Im Winter erhalten unsere Bienen noch eine Behandlung mit Oxalsäure. Dies ist in der Regel ausreichend. Wir hatten bislang noch keinen übermäßigen Befall mit der Milbe zu verzeichnen.

Unsere Bienen sind gesund, die Varroa spielt keine große Rolle, der Honigertrag war in dieser Saison sehr zufriedenstellend.

Eigener Wachskreislauf

Unser Wachs für die Mittelwänder kommt aus unserem eigenen Wachskreislauf. Wir schmelzen die alten Waben ein, reinigen das Wachs und lassen uns von einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, neue Mittelwände gießen. Somit wissen wir immer, woher unser Wachs kommt.